PLEXIGLAS® News

Wie ein transparenter Kokon: PLEXIGLAS® Fassade für Münchner Wetterturm

Darmstadt, 10. August 2010
  • Neuer Wetterturm der TU München mit Fassade aus PLEXIGLAS®

  • Aufgrund spezieller Geometrie des Turms wurden die 210 Fassadenelemente gebogen, jedesbesitzt einen anderen Radius und Krümmung

  • Transparenz und Transmission des Materials waren ausschlaggebend für Architekten 
     

Eine transparente Fassade aus PLEXIGLAS® Platten von Evonik umhüllt den neuen Hightech-Wetterturm der Technischen Universität München (TUM) am Campus Garching. Das neue Wahrzeichen der TUM wurde nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit im Juli eingeweiht. „Als Chemiker wollte ich eine Hülle aus Hightech-Chemie“, sagte TUM Präsident Professor Wolfgang A. Herrmann in seiner Rede bei der Eröffnungsfeier. „PLEXIGLAS® ist die ideale Lösung.“

Der 50-Meter hohe Oskar-von-Miller-Turm sammelt meteorologische Daten wie Temperatur, Sonnenstrahlung und Windgeschwindigkeit mit neuester technischer Ausstattung. Auch die Architektur ist auf höchstem Niveau. Dazu trägt der Materialmix aus sanft anmutendem PLEXIGLAS® sowie hartem Stahl und Beton bei. So scheint durch die transparente vertikale Fassade die Stahlbetonkonstruktion durch und enthüllt das Innere.
Um den Blick hinter die Fassade zu ermöglichen, waren die Architekten des Münchner Büros Deubzer König & Rimmel auf hochtransparentes Fassadenmaterial angewiesen, das zudem witterungs- und UV-beständig ist. Die Wahl fiel daher auf PLEXIGLAS®, da dieses allen Wetterlagen standhält.

Die Fassade aus PLEXIGLAS® erfüllt außerdem eine ganz spezielle Funktion: Sie dient als Projektionsfläche, beispielsweise für Wetterdaten, aktuelle Informationen zum Campusleben und für wissenschaftliche Bilder. Text und Bild, die von innen auf die Fläche projiziert werden, sind dort deutlich zu lesen, denn die Elemente aus PLEXIGLAS® mit einer leichten lichttechnischen Weißeinfärbung verfügen über eine hohe Transmission von 88 Prozent. Die Projektionen erscheinen damit leuchtstark auf dem Material.

Jedes der 210 Fassadeelemente ist ein Unikat, alle haben verschiedene Radien und Krümmungen aufgrund der Geometrie des Turmes. Für die Montage der Platten betraten die Architekten Neuland: Sie entwickelten Punktlagerungen, um die optische Anmut des Materials nicht durch Trägerprofile aus Aluminiumleisten zu stören. Dabei werden die Platten von schlanken Punkthaltern fixiert, so sind die Stoßfugen zwischen den Fassadenringen auf das minimalste Maß reduziert.

„Der Wetterturm zeigt, dass sich mit PLEXIGLAS® ganz neue Möglichkeiten für Architekten ergeben, man muss einfach danach greifen“, sagt Thomas Ries, Architekt im Geschäftsgebiet Acrylic Polymers bei Evonik. „Und die Diskussion über Kunststoffe in der Architektur erhält mit diesem Projekt neue Dynamik.“

Kontakt

Doris Hirsch

PR-Management

  • Footage-Material

    Hochauflösendes Filmmaterial des Oskar-von-Miller-Turms und dessen Bau ist vorhanden. Das Material wird kostenfrei als Server-Download angeboten. Die Rohdaten sind erhältlich über Evonik, Geschäftsgebiet Acrylic Polymers, Dominik Böhm, Tel. +49 6151 18-3643, dominik.boehm@evonik.com.

  • Informationen zum Konzern

    Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland. In unserem Kerngeschäft Spezialchemie sind wir eines der weltweit führenden Unternehmen. Zudem ist Evonik Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit bestimmen die Leistungskraft unseres Unternehmens.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Rund 39.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 13,1 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,0 Milliarden Euro.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.