PLEXIGLAS® News

K 2010. PLEXIGLAS® für superflache Fernseher mit klaren Bildern

Darmstadt, 27. Oktober 2010
  • Flachere Fernseher durch LED-Kantenbeleuchtung mit Lichtleitern aus PLEXIGLAS®

  • Keinerlei Streu- oder Absorptionsverluste

  • 30 Prozent weniger Stromverbrauch pro Fernseher durch energieeffiziente Hinterleuchtung

 

Fernseher werden immer flacher und energiesparender. Speziell für diese Anwendungen wurde PLEXIGLAS® POQ66 entwickelt.

Energieeffizienz im flachen Design
Das Spezialprodukt von Evonik besitzt eine besonders hohe Lichttransmission verbunden mit einem geringen Brechungsindex, was es zum idealen Werkstoff zur Herstellung von Lichtleitern macht. Dadurch ist es vor allem für LCD-Fernseher geeignet, die eine Back-Light-Unit in Edge-Lit-Konfiguration besitzen. Bei diesen koppeln LEDs das Licht über die Kanten einer Lichtleitplatte ein. Somit wird das Display gleichmäßig hinterleuchtet. Die Platte ist das zentrale Element der Hinterleuchtungseinheit. So können die Fernseher flacher und attraktiver gestaltet werden. Gleichzeitig sparen sie Strom, weil LEDs anstelle von Kaltkathodenlampen verwendet werden und gleichzeitig auch weniger Leuchtmittel als bei direkter Hinterleuchtung notwendig sind. Mit Lichtleitplatten aus PLEXIGLAS® POQ66 geht außerdem kein Licht durch Absorption oder Streuung verloren.

„Lichtleitplatten für diese Anwendung können aufgrund der benötigten Materialeigenschaften nur aus PMMA hergestellt werden“, sagt Dr. Alexander Laschitsch, Leiter des Segments Optically Functional Materials im Bereich Business Development bei Acrylic Polymers.
„Nur dieser hochtransparente Werkstoff ermöglicht die kantenbeleuchteten LED-Backlight Units, die deutlich energieeffizienter sind als die bisherige Technologie.“ Grund dafür ist vor allem die hohe Transmission des Materials. 

Seine optimale Lichtbrechung sorgt außerdem für hohe Lichtdurchlässigkeit. „PLEXIGLAS® hat mit 1,49 den niedrigsten Brechungsindex unter den kommerziell verfügbaren transparenten Kunststoffen, die Fresnel-Reflexion beträgt bei Eintritt in die Lichtleitplatte nur 3,8 Prozent“, so Laschitsch.

Damit die Farbdarstellung nicht verfälscht wird muss das Material auch dauerhaft transparent bleiben. Manche Kunststoffe vergilben im Laufe der Jahre. Darunter leidet das Bild. PMMA hat als farbneutraler Werkstoff keinen negativen Einfluss auf die Farben. Sie bleiben dauerhaft erhalten.

Auch künftige Anwendungsansprüche an Lichtleitplatten aus PLEXIGLAS® Formmassen prüft Evonik bereits. „Derzeit testen wir neue Strukturierungen, die die Lichtauskopplung verbessern sollen“, erklärt Laschitsch. „Insbesondere für die neuen 3D-Fernseher wird mehr Licht von der Backlight Unit benötigt – und das möglichst mit weiterer Einsparung von Energie.“

Zusammen mit Kunden und Partnern entwickelt Evonik Produkte und Systemlösungen für und mit Kunststoffen. So verfügen wir über ein Leistungsspektrum, das den Anforderungen des Marktes und der Anwendung gerecht wird.

Evonik ist in allen relevanten Wachstumsmärkten weltweit vertreten: Die maßgeschneiderten Produkte und Lösungen umfassen Rohstoffe, ausgeklügelte Additive und Farben, technische Kunststoffe und Hochleistungspolymere sowie Halbzeuge. Sie entsprechen in hohem Maße den Anforderungen an umweltgerechte, leistungsstarke und nachhaltige Ideen für morgen.

 

Kontakt

Doris Hirsch

Evonik Röhm GmbH

  • Informationen zum Konzern

    Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland. In unserem Kerngeschäft Spezialchemie sind wir eines der weltweit führenden Unternehmen. Zudem ist Evonik Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit bestimmen die Leistungskraft unseres Unternehmens.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Rund 39.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 13,1 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,0 Milliarden Euro.

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