PLEXIGLAS® News

Evonik: Produkttest auf der Rennstrecke

18. Juni 2014
  • Neuer Superleichtbau-Rennwagen mit Materialien von Evonik

  • Technologieträger für Innovationen

  • Zusammenarbeit mit Kleinstserienhersteller Roding

  • Zwei Partner mit ausgewiesener Leichtbauexpertise



Darmstadt - Evonik Industries hat mit dem bayerischen Kleinstserienhersteller Roding Automobile einen Superleichtbau-Sportwagen konstruiert. Der Bolide wird in diesem Jahr in der DMV Touring Car Championship (DMV TCC) eingesetzt. Seine Premiere war Mitte Juni beim Rennen auf dem Hockenheimring. Basis des neuen Wagens ist ein Roadster der Sportwagenschmiede Roding Automobile GmbH aus dem gleichnamigen Ort Roding im Bayerischen Wald.

Das Fahrzeug wird mit innovativen Produkten von Evonik für den Automotive-Bereich, wie Additive für Motorsportöle, VESTAMIN® für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) oder dem Leichtbauwerkstoff ROHACELL®, ausgerüstet und von Roding zu einem Rennfahrzeug umgebaut.

Eingesetzt wird der Wagen von den Frankfurter Rennsportspezialisten Bremotion, die dem Fahrzeug auch den letzten Schliff für die Rennstrecke verpassten. "Mit diesem Rennsportprojekt vertiefen wir die Kompetenz von Evonik bei der Herstellung ausgeklügelter Bauteile aus unseren Spezialchemikalien und zeigen Partnern aus der Automobilindustrie ihre praktische Anwendung", erklärt Eckart Ruban, Leiter des Automotive Industry Teams (AIT) von Evonik den Hintergrund des Engagements. Im AIT bündelt Evonik seine Automotive-Aktivitäten.

Evonik nutzt den Wagen als Technologieträger und liefert dazu in einem ersten Schritt Lösungen in den Kompetenzfeldern Leichtbau, Kraftstoffeinsparung und Emissionsreduzierung. So verfügt der Bolide über Scheiben aus PLEXIGLAS®, die im Vergleich zu üblichen Verscheibungen für eine Gewichtseinsparung von circa 50 Prozent sorgen.

Den Roding Roadster als Rennfahrzeug setzt das AIT mit seinen Partnern in diesem Jahr erstmals ein. Der neue Rennwagen wird von einem 360 PS starken turbo-aufgeladenen Sechszylinder-Motor angetrieben, bietet ein CFK-Leichtbau-Chassis und wiegt 1.050 Kilogramm. "Der Superleichtbau-Sportwagen hat damit ideale Voraussetzungen für den Einsatz auf der Rennstrecke", bestätigt Ruban optimistisch. Im Laufe der Saison werden weitere Materialien von Evonik eingesetzt und unter extremen Rennbedingungen getestet. Evonik erwartet dadurch auch zusätzliche Erkenntnisse im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit seiner Produkte.

Evonik liefert über sein Automotive Industry Team in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie und weiteren Projektpartnern ständig neue Impulse für die Mobilität der Zukunft. Spezialisten aus verschiedenen Geschäftsbereichen des Unternehmens entwickeln dabei innovative Materiallösungen für den Automobilbereich in den Entwicklungsfeldern Leichtbau, Kraftstoffeinsparung, Beleuchtungs- und Oberflächentechnologien.

Roding ist ein im Jahr 2008 gegründetes Technologieunternehmen und Kleinstserienhersteller mit umfassender Leichtbau-/ Composite- und Gesamtfahrzeugexpertise.

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Michael H. Hoffmann

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  • Informationen zum Konzern

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von rund 12,7 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,0 Milliarden €.

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