Verlegehinweise für PLEXIGLAS® Stegplatten

Wie lässt sich Kondenswasser in PLEXIGLAS

Stegplatten weitestgehend vermeiden?

Für die Stirnseiten der PLEXIGLAS

Stegplatten gilt für Außenanwendung die grundsätzliche Regel: Unten so dicht wie nötig! Oben so dicht wie möglich! Dies bedeutet für unten liegende Stirnseiten, dass die Kammern gegen Eintritt von Schmutz, Wasser und Insekten weitgehend zu schützen sind, jedoch eine Belüftung der Hohlräume vorhanden sein muss und ein Austreten oder Verdunsten von Kondenswasser stattfinden kann. Sind die Platten an den Stirnseiten nicht in dafür geeignete Profilsysteme gefasst, ist die Maßnahme hierzu das Aufschieben eines aufsteckbaren Stirnseitenverschlusses. Dies bedeutet für oben liegende Stirnseiten, dass die Kammern gegen Eintritt von Schmutz und Wasser zu verschließen sind und ein Luftdurchsatz vermieden wird. Maßnahme hierzu ist das Umkleben der Stirnseite mit einem Alu-Klebeband.

Welches Rastermaß muss bei PLEXIGLAS

Stegplatten berücksichtigt werden?

Die Verlegeprofile an den Längsrändern von Stegplatten müssen deren herstellbedingte Breitentoleranzen und die Plattendehnung durch Wärme und Feuchte aufnehmen.

Der Abstamd der Sparren (Rastermaß) ist daher von der Plattenbreite, vor allem aber von den verwendeten Verlegeprofilen abhängig.

Typische Rastermaße sind zum Beispiel:

Rastermaß = Plattenbreite + 25 oder 30 Millimeter

Für Verlegeprofile, die die Händler von PLEXIGLAS

anbieten, kann das Rastermaß unterschiedlich sein, deswegen ist Auskunft beim jeweiligen Lieferanten einzuholen!

Sind PLEXIGLAS

Stegplatten begehbar?

Für PLEXIGLAS

Stegplatten gelten allgemein die Sicherheitsvorschriften für nicht tragende Dacheindeckungen. Um eventuell Schäden am Außengurt der Platten und eine Punktlast zu vermeiden, sind die Platten nur über Bohlen begehbar.