PLEXIGLAS® in der Luftfahrt
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Erklärfilm: Wie werden Flugzeugfenster robust?

Schwankender Kabinendruck, Sturmböen, Hagel – Materialien, die in Flugzeugen und Hubschraubern eingesetzt werden, müssen extreme Belastungen aushalten. Deshalb kommt für die Scheiben ein spezieller PLEXIGLAS® Typ zum Einsatz.

Dabei handelt es sich um zertifizierte Platten aus gegossenem PLEXIGLAS®, die zudem in einem komplexen Verfahren gestreckt, oder wie der Fachmann sagt, gereckt werden. Diese gereckte PLEXIGLAS® Platte ist dann deutlich robuster und daher bestens für die hohen Anforderungen in der Luftfahrt geeignet. Weil das Material zudem über eine hohe optische Qualität, ein geringes Gewicht verfügt und sich gut verarbeiten lässt, setzt es die Luftfahrtindustrie seit Langem in Kabinenfenstern sowie für Cockpitscheiben ein.

Röhm wird zum Komplettanbieter

„Zur Herstellung dieses Spezialwerkstoffs bedarf es ausgefeilter Technik und einer Menge an Erfahrung, über die wir als die Erfinder von PLEXIGLAS® verfügen“, sagt Roland Mickal, Leiter des Marktsegments Transportation im Geschäftsgebiet Acrylic Products von Röhm. Röhm ist daher bereits heute ein führender Hersteller des notwendigen Vorprodukts für gereckte Platten und führt ab 2018 auch den Streck- und Polierprozess selbst durch. Dafür wird am Standort Weiterstadt eigens eine neue Anlage gebaut, mit der dann beispielsweise auch deutlich größere Plattenformate als bisher möglich sind.

Wie Röhm das Vorprodukt für gerecktes PLEXIGLAS® herstellt und wie dann der Streck-Prozess abläuft, zeigt dieser Film:

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