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Stufen aus Tausenden funkelnden Steinen

© PACT Technologies Consulting & Trading GmbH

Wände, Treppen, Raumteiler: Die Marke IMPLEXIONS setzt mit in PLEXIGLAS® eingebetteten Kristallen Akzente in Architektur und Dekoration.

Auf funkelnden Kristallen gelangen die Besucher von Swarovski Innsbruck in die obere Etage des Stores. Die 32 Stufen der transparenten Treppe scheinen auf den ersten Blick nur aus Tausenden schwebenden Glitzersteinen zu bestehen, die im Licht schimmern.

Tatsächlich sind es 20.000 unterschiedlich große Swarovski-Kristalle, die in Stufen aus PLEXIGLAS® eingebettet sind, die durch LED-Technik beleuchtet werden. „IMPLEXIONS“ nennen ihre Erfinder bei der Tiroler Firma PACT Technologies Consulting & Trading GmbH die Technik, die diese Anwendung möglich macht. Bei dem patentierten Verfahren werden unterschiedliche Elemente – neben Kristallen beispielsweise auch Blattgoldelemente oder Rosenblätter – blasenfrei und nahtlos in farbloses PLEXIGLAS® eingeschlossen. So entsteht die Illusion frei schwebender Objekte, ähnlich wie die Natur sie bei in Bernstein eingeschlossenen Insekten erschafft.

Die Kristalle werden dabei in Handarbeit eingesetzt. Je nach Kristallgröße und Setzbild kann der Kunde so eine andere Wirkung erzielen. „In Acrylglas kommen die Elemente besonders gut zur Geltung, da sie völlig frei stehen. Die Leuchtkraft und Intensität der Reflexionen unserer Kristallanwendungen beeindrucken dabei unsere Kunden immer wieder“, erklärt Hans-Jürgen Kandler, Marketingleiter von IMPLEXIONS. „PLEXIGLAS® eignet sich durch seine hohe Transparenz für dieses Verfahren ausgesprochen gut.“

Stufen wie ein Sternenhimmel

20.000 unterschiedliche Swarovski-Kristalle machen die Treppe zu einem echten Schmuckstück.

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Transparenz entscheidend

Durch das farblose PLEXIGLAS® entsteht die Illusion frei schwebender Objekte.

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Es glitzert überall

Eine Wand aus funkelnden Kristallen: Sie teilt nicht nur Räume, sondern ist auch ein Designelement in der Innenarchitektur.

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Wie Eis

Das Wort Kristall stammt vom griechischen „krystallos“ ab und heißt ursprünglich Eis.

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Schritt für Schritt vom Kerzenhalter zur Treppe

Begonnen hatte alles mit einem Ausstellungsdisplay für Swarovski-Schmuckstücke im Jahr 2005. Über Kerzenhalter, Vasen und Schmuck tastete sich das Unternehmen mit der Zeit an großflächige Paneele heran. Die Treppe in Innsbruck war dann im August 2011 das erste innenarchitektonische Produkt des Unternehmens. Zwei Jahre hatten die IMPLEXIONS-Entwickler zusammen mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaft und Kunststofftechnik der „Hochschule Rosenheim – University of Applied Sciences“ für diese großflächige Anwendung geforscht. „Wir mussten ein Produktionsverfahren finden, das das Vergilben der Platten, Blasenbildung, Risse und Verbiegungen ausschließt“, erzählt Kandler.

Schließlich entstanden die ersten Paneele in der Größe von zwei mal drei Metern. Die Qualität stimmte. Sie konnten nahtlos Licht leiten, waren robust und leicht zu reinigen und schützten die eingeschlossenen Objekte vor Verunreinigung. Das Herstellungsverfahren ist nun patentiert und die Paneele sind unter dem Namen CRYSTAL GLANCE erhältlich.

Fugenloser Glanz

„Die Produkte sind vielfältig im Innen- und Außenbereich einsetzbar. Fliesenelemente, Liftverkleidungen, Raumteiler, Decken und Böden können mit den Anwendungen veredelt werden“, so Kandler.

PLEXIGLAS® Anwendungen lassen sich problemlos in großen Formaten herstellen – und die sind in der Architektur mehr denn je gefragt: Der Trend geht weg vom Mosaik, hin zu kompletten Wandverkleidungen oder Böden ohne eine Fuge. „Solche großflächigen Anwendungen haben wir neben der Treppe von Swarovski Innsbruck beispielsweise für die Galerie in den Swarovski Kristallwelten in Wattens miteinem Raumteiler realisiert. Große Flächen kommen außerdem auch in Wellnesshotels zum Einsatz“, sagt Kandler.

Schauen Sie hinter die Kulissen der funkelnden Treppe

Eine funkelnde, neue Welt

Darüber hinaus entstehen mit der Methode, die Kristalle und PLEXIGLAS® zu kombinieren, Schmuckstücke wie Ketten, Schlüsselanhänger und Ringe. Ganz neu entwickelt werden zurzeit neben Kleinmöbeln wie Tische oder Kommoden auch Badaccessoires – beispielsweise Handtuchhalter. „Wir entwickeln ständig neue Produkte unter dem Label IMPLEXIONS. Dafür verfeinern wir unsere Rezeptur. Bei runden Körpern ist es zum Beispiel wichtig, dass die Kristalle von allen Seiten gleichmäßig strahlen“, so Kandler.

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