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Höchste Transparenz im Labor

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Präzision und Hygiene sind das A und O im Labor, sei es in der Medizin, der Pharmazie oder der Umwelttechnik. Zudem ist bei vielen Abläufen eine optische Prozesskontrolle nötig. PLEXIGLAS® bietet viele Eigenschaften, auf die es hier ankommt.

Das originale Acrylglas von Röhm ist ein bewährter Werkstoff für transparente Komponenten in der Labor- und Analysetechnik. Das gilt sowohl für große Bauteile als auch für Funktionsteile im Miniaturformat. Gleich fünf Vorteile von PLEXIGLAS® im Laborumfeld zählt Manfred Primke auf, Geschäftsführer bei HECKER® Kunststofftechnik in Dortmund: „Es erfüllt Anforderungen an Optik, Hygiene, Miniaturisierung, Ergonomie und Corporate Design.“

Rundum durchsichtige Apparaturen

Gefriertrocknungsanlage mit runder Kammer aus Acrylglas
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Im Vergleich zu Glas ist PLEXIGLAS® bruchfester und wesentlich leichter – zwei große Vorteile beim Einsatz in Laboren oder Kliniken. Überdies ist es mit einer Lichtdurchlässigkeit von bis zu 92 Prozent transparenter als Glas. Überall, wo Vorgänge im Innern einer Apparatur sichtbar sein sollen, eignet sich das Markenacrylglas für hochtransparente Geräteabdeckungen und Sichtelemente sowie für rundum durchsichtige Bauteile. Zum Beispiel bei Gefriertrocknungsanlagen.

Gefriertrocknung ist ein gängiges Verfahren in der Lebensmittelverarbeitung, jedem vertraut durch Instantkaffee und Gewürze. Sie spielt aber auch eine große Rolle in der pharmazeutischen Industrie, etwa um flüssige Arzneimittel mit empfindlichen Wirkstoffen länger haltbar und lagerfähig zu machen. Dabei wird ihnen Wasser entzogen.

Die Vakuumkammern, in denen Substanzen auf mehreren Ebenen trocknen, können aus transparenten PLEXIGLAS® Platten oder Rohren bestehen – individuell verfügbar in Größe, Wanddicke und Form. Einzelne Komponenten werden dabei mithilfe des speziellen PLEXIGLAS® Klebstoffs ACRIFIX® mit nahezu unsichtbaren Nähten stabil verklebt.

PLEXIGLAS® Manifolds für die Fluidtechnik

Hocheffiziente Laborgeräte im Miniaturformat sind die sogenannten Manifolds, durchsichtige Kanalplatten für die Fluidtechnik. Sie dienen dazu, Flüssigkeiten zu leiten, zu dosieren oder zu mischen. Manifolds sind oft nicht größer als Postkarten. Sie sehen aus, als hätte man einen U-Bahn-Plan mit Linien, Kurven und Knotenpunkten in eine Acrylglasplatte gefräst.

„Es handelt sich um komplexe Fräs- und Fügeteile aus transparenten PLEXIGLAS® Platten“, präzisiert Kunststoffexperte Primke und erklärt die Herstellung von Manifolds in seinem Unternehmen: „Die Platten werden mit Bohrungen und filigranen Kanälen versehen. Dann werden sie nicht verklebt, sondern in der patentierten PLEXIGLAS® Verwalztechnik zu mehrschichtigen Verbunden zusammengefügt. Dabei sind Aufbaustärken von 12 bis 70 Millimetern möglich.“

Miniaturisierte Laborgeräte wie Manifolds sind eine ökonomische Lösung mit mehreren Vorteilen für die Anwender. Zum einen können flache, raumsparende Bauteile mit geringen Einbautiefen hergestellt werden.

Zum anderen ermöglichen Manifolds effiziente Prozessabläufe und eine sichere Handhabung ohne unübersichtliches Gewirr aus sperrigen Schläuchen. Denn die Zuleitungen für Flüssigkeiten oder auch für Gase werden mit passgenauen Gewinden an den Außenkanten angeschlossen. Dann bündeln die Kanalplatten die Flüssigkeits- oder Gassströme auf kleinem Raum und leiten sie geordnet zum Ziel.

Manifold für Fluidtechnik aus transparentem PLEXIGLAS®

Fluidtechnik

Sehr klein und sehr effizient: Diese Kanalplatte (Manifold) mit filigranen Kanälen besteht aus miteinander verwalzten PLEXIGLAS® Platten.

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Laborzubehör aus transparentem PLEXIGLAS®

Labormedizin

Leicht zu handhaben: zwei Hälften eines Laborzubehörteils aus PLEXIGLAS®, das beispielsweise für DNA-Analysen verwendet werden kann.

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Bauteil aus PLEXIGLAS® für die Wasseranalyse

Umwelttechnik

Maßgeschneidert: PLEXIGLAS® Bauteil mit Anschlüssen, beispielsweise für die Wasseranalyse.

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Doppelfülltrichter aus PLEXIGLAS®

Doppelfülltrichter

Für transparente Trichter wie diesen gibt es Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen. Zum Beispiel lässt sich damit die Rieselfähigkeit von Pulvern kontrollieren.

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Durchflussblöcke aus PLEXIGLAS®

Durchflussblock aus PLEXIGLAS®
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Ähnlich wie Manifolds funktionieren Durchflussblöcke, die beispielsweise der Analyse des Fließverhaltens von Flüssigkeiten dienen. Doch während Manifolds aus verwalzten PLEXIGLAS® Platten bestehen, sind hier PLEXIGLAS® Blöcke die Ausgangsform. Damit lassen sich Durchflussblöcke in kleinen und großen Formaten fertigen. Auch hierbei werden in spangebender Verarbeitung feine Kanäle in das Material gefräst.

Die flexible Formbarkeit und die Verarbeitungsmöglichkeiten von PLEXIGLAS® erlauben über diese Beispiele hinaus die Herstellung maßgeschneiderter Bauteile mit unterschiedlichsten Funktionen für die Labortechnik. Ebenso kommt der Werkstoff dem Bedürfnis nach ergonomischer Formgebung oder den Vorgaben des Corporate Designs entgegen.

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